STORY

Patrick ist mutterseelenallein, als er sich nach dem

Selbstmord seiner Mutter auf den Weg macht, seinen

mutmaßlichen „Erzeuger“ zu suchen. Er hat keinen

besonderen Plan, keine Absicht, auch keinerlei Hoffnung

oder Erwartung, außer der, das „Phantom“ endlich zu

stellen, das er für den Tod seiner Mutter mit verantworltlich

macht. Wie ferngesteuert nähert er sich der Person,

die ihn nach der Zeugung nie zur Kenntnis genommen,

zum Nichts erklärt hat. Patricks Selbstwertgefühl, seine

Wertmaßstäbe sind disparat. Dabei spielt es keine Rolle mehr

für ihn, ob dieser Vater ihn als Sohn annimmt oder nicht, denn

er weiß, wer auch immer sein Erzeuger ist, dass er für diesen

nie existiert hat. Er begibt sich auf eine Heimsuchung der

düstersten Art.

 

SYNOPSIS

Patrick feels absolutely lonely when he decides to search

for his supposable genitor after the suicide of his mother.

He doesn't have a plan, a goal or hopes. He just wants

to neet the phantom that he thinks is the reason for his mother's

death. Almost remote-controlled he approaches the person that

never took notice of him since his birth. That declared him as

"nothing". He starts a desperate visitation. His found or imagined

father is the father he always wanted, with a perfect family. A

beautiful wife, a cute daughter, a big house, a prominent person.

An incarnation of Patrick's imagination. An Image that Patrick in

his anger destroys utterly. Regardless of the consequences.

ANMERKUNG DES REGISSEURS

Der Film ist als eine Metapher zu sehen, bei der davon ausgegangen wird,

dass wir die größte Gefahr unserer selbst sind. Dabei wird Gewalt als eine

Art Mikrokosmos für komplexe menschliche Reaktionen verwendet, die sich

in Form einer vermeintlichen Familienkonstellation entlädt. Patrick ist kein

Killer aus Langeweile. Eine einzige Rechnung, die noch beglichen werden

will, steht aus: Die Begegnung mit dem Mann, den er für sein Leben

verantwortlich macht, und der nie Verantwortung gezeigt hat. Es soll ein

Ende haben, was eigentlich keinen Anfang haben sollte. Patrick und sein

Freund betreten in ihrer aufgesetzten Maskerade eine künstliche Scheinwelt.

Diese familiäre Welt wird als eine überstilisierte, heile Welt dargestellt. Sie

zeigt die Oberfläche mit der sie sich schmückt. Darunter scheint der Trieb

von Patrick nach seiner Wahrheit durch, der die vermeintlich glücklichen

Beziehungen untereinander zerstören wird. Diese Geschichte erzähle ich

bewusst ohne psychologisierenden Kommentar. In erster Linie versuche ich

ein Gefühl transparent zu machen, das meinen eigenen Regeln gehorcht und

keinem klaren Genre zugeordnet werden soll.

 

DIRECTOR'S NOTE

The movie is a metaphor with the assumption that the individual

itself is its greatest enemy. Violence is used as a kind of microcosm

for complex, human reactions, which erupts in a putative family

constellation. Patrick does not kill out of boredom. One single score

has to be settled: The encounter with the man he blames for his life,

but who never showed responsibility. Shall end what never should

have been started. Hypocritically masqueraded Patrick and his friend

enter a superficial, illusory world. This family environment is

depict as a hyper-conventionalized ideal world. This world only

shows its prestigious surface. Under this surface Patrick’s desire for

the truth, which will soon destroy the allegedly happy relationships,

uncovers. I tell the story consciously without any psychological

comment. First of all, I try to make transparent a feeling, which

follows my own rules and cannot be matched with one specific genre.

 

 

 

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